4. Dan für Reinhardt und Watzka

 Bundesdanprüfung Bad Homburg 

15. Dezember 2018

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4. Dan für Tobias Reinhardt und Jochen Watzka

Tobias Reinhardt und Jochen watzka, Trainer und Gründer der kyomson-dojang taekwondo und kampfkunstschule Gunzenhausen,

haben am 15.12.2018 in Bad Homburg nähe Frankfurt ihre Prüfung zum 4.dan erfolgreich abgelegt. Dem 4.dan, also dem 4.schwarzgurtgrad,geht

eine gut 4 jährige Vorbereitungszeit voraus, die von der deutschen taekwondo Union vorgeschrieben ist und die gewährleisten soll,

daß nur bestens vorbereitete Sportler sich dieser Herausforderung stellen. Mit weiteren 45 Teilnehmern aus ganz Deutschland , stellten die beiden Gunzenhäuser sich unter höchster Konzentration den Anforderungen der koreanischen Selbstverteidigungskunst. Herr Jochen Watzka steht wie Tobias Reinhardt jede Woche vor den Schülern und Schülerinnen im eigenem Verein und gibt über Jahre hinweg sein Wissen und Können weiter an die nächsten Generationen , suchten für sich selbst immer wieder neue Ziele und Herausforderungen. So fungieren beide Sportler als Vorbild und Motivatoren zugleich und leisten für sich selbst und den Verein Pionierarbeit.

So treffen sich auch ab dem 4. Dan die Sportler und

Sportlerinnen aus der ganzen Bundesrepublik zu solchen Bundesdanprüfungen da, je höher die Graduierungen werden, die Zahl

derer die sich dieser Aufgabe stellen naturgemäß weniger wird. Darunter auch die beiden Sportler aus Altmühlfranken.

In der Dreifachturnhalle des hessischen Taekwondoverbandes als Ausrichter der Veranstaltung , waren drei Prüfungsflächen aufgebaut mit drei Gremien zu je drei Prüfern und 15 Teilnehmern, welche wiederum in Fünfergruppen abgeprüft wurden. Hier demonstrierten Jochen watzka und Tobias Reinhardt abwechselnd ihr Können in den Disziplinnen

Formenlauf, schrittkampf, Selbstverteidigung und bruchtest.

 

Hierbei gilt an dieser Stelle großer Dank Herrn Konstatin Edel , Herrn Lukas Fischer-Kugler und Herrn Herwig Rubin, Schüler der Prüflinge, ohne dessen Hilfe eine Teilnahme an dieser Prüfung unmöglich gewesen wäre. Denn bei einigen Darbietungen galt es die Vielfalt der Techniken mit Präzision an einem oder mehreren Übungspartner zu zeigen

 

In der Einzeldisziplin Formenlauf musste jeder Prüfling seine Interpretation von insgesamt drei Formen, vorgeschriebene, anspruchsvolle

Bewegungsabläufe ähnlich der kata aus dem Karate vorführen wobei es auf Genauigkeit, Kraft und Ausdruck ankommt.

 

Der Einschrittkampf mit bzw. gegen einen Partner zeigte ein weiteres Mal beeindruckende Techniken höchst präzise ausgeführt.

Die Selbstverteidigung gegen mehrere Angreifer demonstrierte Herr Watzka mit einer beeindruckenden Mischung aus Härte und dem

Prinzip die Energie der Angreifer weiterzuleiten und somit gegen sie selbst zu verwenden. Herr Reinhardt kämpfte mit einer langen

bambus Flöte, also eigentlich einem Musikinstrument, hart und effektiv gegen zwei aggressoren die ihn hinterrücks angriffen.

Beim bruchtest, dem zerschlagen eines massiven Fichtenbrettes in unterschiedlicher Stärke, beeindruckte Jochen watzka indem er ein, in die Luft geworfenes Brett mit einem extrem schnellen handballenschlag

zerstörte während Tobias Reinhardt ein an einer Schnur baumelndes, frei hängendes Brett mit einem fersendrehschlag in zwei Teile spaltete. Der Bruchtest , der die Wirksamkeit und Effektivität eines Schlages oder Trittes unterstreichen soll, bringt somit den Reifegrad des Akteurs zum Ausdruck.

Am Ende dieses langen Tages war die Freude umso größer als die beiden gunzenhäuser verdient ihre Urkunden und somit ihre neuen

Graduierungen vom prüfungsgremien in Empfang nehmen durften.

 

 

"Wer kein Ziel vor Augen hat, kann auch keinen Weg hinter sich bringen". Was im Schülerbereich die bunten Gürtel sind ( weiß, gelb, grün, blau, braun und schwarz ) das sind die DAN – Grade 1. bis 9. für die Meister, denn man lernt nicht aus und ab Schwarzgurt wird das Training erst interessant. So haben sich die drei Stunden Anreise ab 5 Uhr 30 , die fünf Stunden Dauer des Ereignisses und die drei Stunden Abreise im Resümee bei einem gemütlichen Abendessen im Endeffekt zufriedenstellend gelohnt, als sich selbst bereitetes Weihnachtsgeschenk 2018. Monatelange mentale und körperliche Vorbereitungen und eine stetig ansteigende Anspannung haben sich in einem erfreulichen Ergebnis realisieren lassen, so dass nun Herr Reinhardt und Herr Watzka , und ihre Helfer, eine gemütliche Weihnachtszeit beginnen können.